Aroniabeere - die Gesundheitsbeere für hohen Zellschutz

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Die Aroniabeere trägt mehrere Namen und ist auch unter den Begriffen Apfelbeere und Zwergvogelbeere bekannt. Die Bezeichnung schwarze Apfelbeere leitet sich von dem äußeren Erscheinungsbild der Aroniabeere, kurz Aronia, ab. Die Aronia gilt als außergewöhnliches Wildobstgehölz. Sie gehört zur Gattung der Rosengewächse. Aroniapflanzen wachsen als sommergrüne Sträucher. Sie bilden spitze, auffällig weinrote Winterknospen. Auf der Rangstufe zwischen Unterfamilie (Spiraeoideae) und Gattung (Apfelbeere) ist die Aronia im Untertribus den Kernobstgewächsen zugehörig. Ihre botanische Bezeichnung lautet Aronia melanocarpa.

Die Pflanzen der Aroniagattung sind allesamt robust und winterhart. Temperaturen von bis zu minus 25 oder sogar 30 Grad Celsius machen den Rosenhölzern nichts aus. Generell sind Aroniasträucher ausgesprochen pflegeleicht. Sie können ohne Bedenken im heimischen Garten angepflanzt werden. Entsprechende Tipps zum Standort, zum Boden, zur Pflanzzeit, zur Schnittzeit und zum natürlichen Düngen sind hier nachzulesen. Die Sträucher eignen sich ideal zur Kultivierung in Form einer Hecke und bieten dabei Vögeln und Insekten Rückzugsmöglichkeiten, Brutplätze und Nahrung. Eine Aronia gedeiht aber genauso gut als Solitär. Sie bietet sich zur Einzelpflanzung in einem Kübel an. So dekoriert und begrünt eine Aronia beispielsweise einen Balkon oder die Terrasse. Besonders ansehnlich sind die strahlend weißen Blüten im Frühjahr und die meist rot-orange Blattfärbung im Herbst. Trägt die Aroniapflanze Früchte, so liegen diese in einem Farbspektrum zwischen Rot, Violett und Schwarz. Dabei lässt sich an der Farbe bereits ablesen, wie hoch die positiven, gesundheitlichen Aspekte der Pflanze zu bewerten sind, denn: Je dunkler die Frucht ist, desto bessere gesundheitliche Eigenschaften werden ihr zugeschrieben.

Herkunft und Anbau von Aroniabeeren

Aronia Beeren
Aroniabeeren gelten aufgrund ihrer Vitalstoffdichte zu Recht als "Superfood"

Der Ursprung der Wildform der Aroniaarten liegt im östlichen Nordamerika. Hier wachsen die Sträucher auf feuchten bis leicht moorigen Böden. Da die Pflanzen nur geringe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit stellen, haben sie sich ebenso in trockenen Regionen etabliert. In Europa entfalten sich die die Apfel- und Zwergvogelbeeren als Ziersträucher. Die reifen Früchte der Aronia sind im Herbst für den Verzehr geeignet. Die essbaren Äpfelchen haben eine rote bis violette Färbung. Es hängen etwa zehn bis dreißig runde Früchte an den Dolden. Sie sind nicht größer als fünf bis zwölf Millimeter. Der Fruchtsaft der Apfelbeeren ist kräftig dunkelrot.

Die Aroniabeere besticht durch Sortenvielfalt

Die am häufigsten gekauften Aroniapflanzen sind – neben der Aronia Wildbeere – die Aronia arbutifolia, die Aronia melanocarpa (Viking, Rubina, Aron, x arbutifolia Nero), die Aronia x prunifolia (Hugin) sowie die Nero „Superberry“. Die Unterschiede liegen in der Färbung der Früchte sowie in der Wuchshöhe und Wuchsbreite. Die meisten Aroniapflanzen tragen ein rot-oranges Blätterkleid und im Herbst und weiße Blüten im Frühjahr. Die Haupt-Erntezeit ist zwischen August und Oktober. Mit Blick auf die Fruchtfarbe gilt: Je dunkler diese ausgeprägt ist, desto besser wird die gesundheitliche Wirkung eingeschätzt.

Eigenschaften der Aroniabeere

Aufgrund seiner besonders stark färbenden Eigenschaften wird Aroniasaft als natürlicher Farbstoff verwendet. Bei Ernte und Verzehr ist daher Vorsicht geboten, Flecken lassen sich aus Textilien nur schwer oder gar nicht herauswaschen. Die Früchte der Aronia, die sogenannten Aroniabeeren, schmecken herb bis süßlich. Bei einigen Konsumenten haben sie eine zusammenziehende Wirkung auf den Gaumen. Neben ihrer ausgeprägten Frostresistenz sind Aronia-Sträucher enorm langlebig. Ein Strauch trägt mitunter bis zu zwanzig Jahre lang Früchte. Somit ist die Apfelbeere eine ergiebige, ertragreiche Pflanze, die unkompliziert zu kultivieren ist.

Zu Beginn ihres Wachstums ist das Obst der Aronia von einer Wachsschicht umhüllt. Die Schicht sieht weißlich aus. Erst ohne das Wachs wirken die sogenannten Beeren wie frisch lackiert. Eine aufgeschnittene Aroniafrucht macht sichtbar, dass es sich hierbei nicht um eine Beere handelt, sondern um ein Kernobstgewächs. Das Obst gleicht einem Miniatur-Apfel. Den kleinen Früchten fehlt lediglich das Kerngehäuse. Sie sind zudem frei von Steinzellen. Das rote Fruchtfleisch leuchtet intensiv. Je dunkler die Färbung des Fruchtfleisches, desto reifer sind die Apfelbeeren.

Ende August/Anfang September erreicht die Aroniafrucht ihre volle Reife. Ein Aroniastrauch bringt meist ab dem zweiten Standjahr den ersten Ernteertrag. Wenn eine einzelne Pflanze nach circa sechs bis sieben Jahren komplett ausgewachsen ist, kann sie eine Ernte von drei bis sechs Kilo der Apfelfrüchte bringen. Weil die Beeren für Vögel außerordentlich schmackhaft sind, sollten Gärtner Vogelschutznetze einsetzen. Sonst kann es sein, dass am Ende der Saison kein Ertrag geerntet werden kann.

"Je schrumpeliger die Aronia, desto gesünder"

Hängen die reifen Aroniabeeren eine längere Zeit am Strauch, intensiviert sich ihr Geschmack. Gleichermaßen steigt der Gesundheitswert der Aronia. Die gesündesten Beeren sind bei der Ernte bereits etwas verschrumpelt. Sie erinnern dann an Rosinen. Beim professionellen Anbau von Aroniabeeren ist der Zuckergehalt wichtig. Die Ernte erfolgt, wenn ein Gehalt von 80-90 Grad Oechsle erreicht ist. Oechslegrade definieren das Mostgewicht. Sie geben zu erkennen, wieviel Gramm ein Liter Most schwerer ist als ein Liter Wasser.

In Kleinanbaugebieten ernten Gärtner die Dolden der Aronia per Hand, indem sie sie abknicken. Bei der Ernte in einem Plantagenanbau kommen Rüttelmaschinen zum Einsatz. Für einen erfolgreichen Ertrag der maschinellen Ernte sind die Größe der Sträucher und die Art der Anpflanzung entscheidend.

Im Anschluss an das Pflücken sollten die Aroniabeeren zügig weiterverarbeitet werden. Wenn sie normal gelagert werden, bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 °C und rund 80 % Luftfeuchtigkeit, bleiben die Früchte etwa zwei Wochen lang frisch. Gekühlt (zwei bis drei Grad Celsius) sind Apfelbeeren bis zu drei Monate lang haltbar. Eingefrorenes Obst hält sich uneingeschränkt.

Aronia im heimischen Garten

Häufig entscheiden sich frischgebackene Fans der Aronia auch dafür, die Pflanze im heimischen Garten anzupflanzen, um bestmögliche Qualität der Marke Eigenanbau zu erhalten. Grundsätzlich ist die Aroniapflanze sehr gut geeignet, ist sie doch wenig anspruchsvoll hinsichtlich Boden, Klima und Umgebung.

Diese Do-it-yourself-Tipps helfen beim erfolgreichen Züchten der Aroniapflanze:

  • Der Standort: Ein sonniger Ort wirkt sich langfristig positiv auf den Fruchtansatz aus, die die Aroniapflanze in den meisten Fällen bereits ab dem zweiten Jahr tragen wird. Da die Pflanze durch die rote Färbung der Blätter als Herbstpflanze bestimmend im Garten wirkt, sollte bei der Wahl des Standorts beachtet werden, wo die Aronia am besten stehen kann. Im Frühjahr sorgt sie mit ihrer weißen Blütenpracht ebenfalls für ein echtes Highlight. Vor dunkelgrünem Laub immergrüner Gehölze (z. B. Kirschlorbeer) kommen die Blüten besonders gut zur Geltung.
  • Der Boden: Sand- und Lehmböden bilden zwar die Grundlage, sollten aber entsprechend angereichert werden. Die Anreicherung mit Humus und – Spezialistentipp: ein pH-Wert um 6,0 / 6,5 – ist ein wahrer Erfolgsgarant. Der Boden sollte gut durchlüftet sein. Staunässe und harte Böden mag die Pflanze nicht.
  • Die Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Dezember gelten als die besten Pflanzzeitpunkte für die Aroniapflanze.
  • Die Schnittzeit: Grundsätzlich braucht die Aroniapflanze nur selten einen Schnitt. Wenn es doch einmal nötig ist, sollte der Spätherbst, der Winter oder das Frühjahr dafür gewählt werden. Beim sogenannten Aufbauschnitt werde enge und sich kreuzende Triebe entfernt, zur Verjüngung werden einzelne Triebe entnommen.
  • Der Dünger: Stallmist, Kompost oder Hornmehl sind für die Aroniapflanze der beste Dünger. Auch sollten diese natürlichen Dünger den Boden auskleiden, in den die Pflanze erstmals eingesetzt wird.

Grundsätzlich können Standort- und Bodenvorlieben sowie die ideale Pflanz- und Schnittzeit dahingehend variieren, welche Aroniaart ausgewählt wird.

Energiereiche Inhalts- und Vitalstoffe in Aroniabeeren

Aroniabeeren sind erfüllt von vitalen Inhaltsstoffen. Besondere Bedeutung haben sekundäre Pflanzenstoffe, die als Bestandteil unserer täglichen Ernährung für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden äußerst dienlich sind. Sekundäre Pflanzenstoffe sind - außer in Aronias und anderen Obst- und Gemüsesorten - auch in Nüssen oder Vollkornprodukten enthalten. Pflanzlichen Lebensmitteln geben die Stoffe ihre Farbe. Sie nützen Pflanzen als Schutz vor Fressfeinden, mikrobiellen Angriffen und regulieren das Wachstum. Möglicherweise verhindern sekundäre Pflanzenstoffe verschiedene Arten von Krebserkrankungen.

Sie haben zudem positive Effekte auf die Blutgefäße, auf die sie erweiternd wirken. Eine Absenkung des Blutdrucks kann auf den Verzehr sekundärer Pflanzenstoffe zurückzuführen sein. Zudem werden den Inhaltsstoffen der Aroniabeere entzündungshemmende, antibakterielle und neurologische Wirkungsweisen zugeschrieben. Der Verzehr von Aroniabeeren versorgt den Stoffwechsel nicht nur mit den wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, sondern ebenso mit OPC, das zugleich Vitamin P heißt. OPC wirkt als Radikalenfänger und damit als aktiver Zellschutz wesentlich stärker als herkömmliches Vitamin C. Arbeitet OPC mit Flavonoiden zusammen, bilden sie ein aktives Schutzschild vor Radikalen, das diese nicht nur abwehrt, sondern sogar aktiv bekämpft.

Auch die in Aronia-Beeren enthaltene Ellagsäure hilft beim Kampf gegen freie Radikale, wirkt entgiftend und verhindert das Wachstum sogenannter entarteter Zellen. Zudem wird ihr eine antioxidative Wirkung zugesprochen. Ein gern bemühtes Praxisbeispiel ist die positive Wirkung bei von Metall belasteten Menschen. Das in der Aroniabeere enthaltene Phenol bindet in diesem Zusammenhang Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle und macht sie unschädlich. Auch schreibt man Phenol eine positive Wirkung gegen die Vermehrung von Krebszellen zu – ebenso wie eine Unterstützung des Körpers, wenn sich der Erkrankte einer Strahlen- oder Chemotherapie unterwirft. Die Farbe der Aroniabeere ist darüber hinaus nicht nur hübsch anzusehen, sondern sorgt auch für einen UV-Schutz beim Konsumenten.

Im Einzelnen liefern Aronia Beeren folgende Inhaltsstoffe:

  • Flavonoide,
  • Vitamin C,
  • Vitamin B1,
  • Vitamin B2,
  • Vitamin B3,
  • Vitamin B5,
  • Vitamin B6,
  • Vitamin B7,
  • Vitamin B9,
  • Vitamin B12,
  • Vitamin A,
  • Vitamin E,
  • Vitamin K,
  • Provitamin A,
  • OPC (starkes Antioxidans),
  • Eisen,
  • Jod,
  • Kalium,
  • Kalzium,
  • Magnesium,
  • Ellagsäure (Gallogen),
  • Phenol,
  • wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane).

Die wasserlöslichen und fettlöslichen Vitamine der Aroniabeere machen die Frucht zu einem kleinen Gesundheitspaket. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem OPC, das aktuell ebenfalls als Vitamin P bezeichnet wird. OPC besitzt ein signifikant hohes Potenzial zum Zellschutz. Es dient somit als nutzwertige Unterstützung der Flavonoide. OPC und Flavonoide gelten als leistungsstarke Radikalenfänger. Sie reinigen das Blut und können ernsthaften Krankheitsbildern wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Die Eigenschaft von OPC als Radikalfänger ist allgemein etwa zwanzigmal stärker als die Wirkung von Vitamin C.

Wirkungen der Aroniabeere

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Um 1910 begann der russische Obstzüchter und Biologe Iwan Mitschurin mit der obstbaulichen Kultivierung der Aroniasträucher. Durch ihre vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe hat die Frucht der Aroniapflanze das Interesse wissenschaftlicher Forscher erweckt. Wissenschaftler haben durch Studien festgestellt, dass die wertvollen Bestandteile der Aroniabeere diverse auffällige Wirkungsweisen an den Tag legen. Bedeutsam ist vor allen Dingen die Anwendung der Beere bei Krebserkrankungen.

Wissenschaftliche Studien und Analysen

Eine umfassende Auflistung verschiedener Untersuchungen zu den Wirkungsweisen der Aroniabeere bietet eine Website aus den USA. Sie beinhaltet zahlreiche Links, die unterschiedliche Forschungsergebnisse darlegen. Darunter sind Ergebnisse zu Experimenten mit der Aroniabeere bei folgenden Krankheitsbildern:

  • Alzheimer
  • Bluthochdruck
  • Blutgerinnung
  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Leukämie
  • Bluthochdruck
  • Cholesterinspiegel
  • Diabetes
  • Vorbeugung und Nachbehandlung von Herzinfarkten
  • Chronischen Entzündungen
  • Muskelaufbau
  • Grippevirus.

Im Internet steht ebenfalls eine deutsche Zusammenfassung von Forschungsberichten zu den Effekten der Aroniafrucht zur Verfügung. Eine Studie der Hamburger Hochschule für Wissenschaft aus dem Jahre 2007 konzentriert sich auf die entzündungshemmenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften der Aroniabeere.

Die vitalfördernde Aroniabeere kommt bei so unterschiedlichen Beschwerden zur Anwendung, dass sie den Beinamen „Gesundheitsbeere“ verdient. Der Verzehr von Aronia kann das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Die Regulation in Körper und Stoffwechsel passiert auf ganzheitlichem Wege. Die Wirkstoffe der Aronia können Gefäße und Gefäßerweiterungen regenerieren. Sie kurbeln die Durchblutung an und korrigieren den Blutdruck. Damit stärken sie insgesamt das Herz-Kreislaufsystem. Die Früchte der Aronia putzen von innen Venen sauber und wirken sich positiv auf Cholesterinwerte aus. Ein erhöhter Cholesterinspiegel sinkt. Als weitere Konsequenz kann die Intensität von Arterienverkalkung entschärft werden.

Der natürlich hohe Pegel an sekundären Pflanzenstoffen, der in Aroniabeeren vorkommt, kann dazu beitragen, die Balance zwischen Antioxidantien und freien Radikalen wieder herzustellen. Als Resultat bemerken Nutzer eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und das Verzögern oder gar Verhindern von Krankheitserscheinungen.

Alle Wirkungen in Kürze

Wer Aroniabeeren konsumiert, fühlt sich buchstäblich pudelwohl. Das heißt: Die Leistungsfähigkeit nimmt zu, Krankheitserscheinungen werden gemildert oder ganz verhindert. Dass dieses Empfinden nicht nur subjektiver Natur ist, zeigt sich mit Blick auf die Wissenschaft. Zahlreiche Studien untersuchen mittlerweile die Wirkung von Aroniabeeren bei Alzheimer, Bluthochdruck, Krebs (Brustkrebs, Darmkrebs, Leukämie), hohen Cholesterinwerten, Diabetes, chronischen Entzündungen sowie beim Muskelaufbau, beim Grippevirus und der Vor- sowie Nachbehandlung von Herzinfarkten. Besonders ausschlaggebend ist in diesem Zusammenhang, dass die Aroniabeere aktiv ein Zusammenklumpen der Thrombozyten verhindern kann – was das Schlaganfall-Risiko minimiert und vor Herz-Kreislauferkrankungen schützt.

Aronia Beere vorgestellt im Video mit Aussagen zu Wirkungen und Anwendungen

Anwendungsgebiete der Aronia

Ihr Reichtum an Flavonoiden, Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen macht die Aronia zu einer Anti-Aging-Pflanze. Sie hält nicht nur jung, sondern kann gegen Magenentzündungen, Allergien, Hautkrankheiten und Blutungen helfen.

Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen

Schon früh dienten Aroniapräparate als Schutz vor kardio-vaskulären Krankheiten. Die zugehörigen Risikofaktoren wie Bluthochdruck wurden bereits in der Volksheilkunde mit Aronia behandelt. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Symptomen hat die Zusammenballung der Blutplättchen. Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesterinspiegel) sowie Raucher stellen Gruppen mit erhöhtem Risiko dar. Studien belegen die positive Wirkung von Inhaltsstoffen der Aronia auf die Thrombozyten-Aggregation bei diesen Menschen. Das bedeutet, dass das Zusammenklumpen von Blutplättchen verhindert und z. B. das Schlaganfallrisiko dadurch verringert wird.  Die Einnahme von Aroniapräparaten führte zu einer konzentrationsabhängigen Minderung der Superoxidproduktion (Superoxid = echtes freies Radikal) bei Personen, die unter den vorgenannten Risiken litten. Demzufolge kann der Verzehr von Aroniabeeren die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen fördern.

Hemmung des Zellwachstums

Kanzerogene, auch Karzinogene, sind Substanzen im Organismus, die Krebs erzeugen oder fördern. Eine der in Deutschland sowie allen westlichen Industrieländern am häufigsten vor kommende Krebsart ist Darmkrebs. Der antikanzerogene Effekt der Aroniapflanzen ist in wissenschaftlichen Studien erforscht. Extrakte der Apfelbeere wirken nachweislich bei der Hemmung des Zellwachstums mit. Das in den Beeren der Aronia enthaltene Phenol zeigt eine enorme Auswirkung auf die Unterbindung der Vermehrung von Krebszellen.

Aroniaextrakte binden freie Radikale, wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Bei Chemo- oder Strahlentherapien entlastet die Einnahme von Aronia den Stoffwechsel und wirkt positiv auf den gesamten Organismus. Durch die Antioxidantien der Aronia kann der menschliche Körper gesunde Vitamine besser aufnehmen. Diese wechselseitigen Wirkungen machen die Aronia zu einer begehrten Frucht bei Menschen, die gegen eine Krebserkrankung kämpfen.

Unterschiedliche Aronia Produkte für viele Gelegenheiten

Aronia Beeren frisch oder getrocknet

Die Aroniapflanze ist ungiftig. Ihre Früchte können daher unbedenklich verzehrt werden. Die etwa erbsengroßen Beeren sind frisch und leicht säuerlich im Geschmack. Die Geschmacksrichtung ähnelt unter Umständen der von leicht unreifen Heidelbeeren. Aroniabeeren eignen sich besonders für eine Verwendung in Desserts und Süßspeisen. In Pfannkuchen oder mit Eis sind sie besonders beliebt. Die Verzehrmöglichkeiten der rohen Aroniabeeren sind äußerst unkompliziert und vielseitig. Da sie die Abwehrkräfte und das Immunsystem stärken, empehlen sie sich auf für Kinder und Schwangere. Und auch für Naschkatzen ist Aronia durchaus geeignet: Aronia-Fruchtbällchen, Fruchtschnitten, getrocknete Beeren in knuspriger Variante oder mit Zartbitter-Schokolade umhüllt, sind Aroniabeeren eine gute Alternativen zu herkömmlichen Naschereien.

Aroniabeeren können frisch oder auch getrocknet gekauft und gegessen werden. Beliebt sind verschiedene Rezepte für Desserts und Süßspeisen. Da Aroniabeeren geschmacklich an Heidelbeeren erinnern, eignen sich die Früchte als Ergänzung zu Eis und Pfannkuchen. Auch Aroniamarmelade oder Kuchen mit Aroniafrüchten sind schmackhaft und dabei noch gesund.

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Bio Aroniabeeren getrocknet von Aronia Original, 1er Pack (1 x 500 g), ca. 10 Euro
Howa Bio Aronia Beeren kbA getrocknet, 2er Pack (2 x 500 g), ebenfalls ca. 10 Euro

Aronia Saft

Der Verzehr von gesundheitsfördernden Aroniasaft ist inzwischen weit verbreitet. Verbraucher stellen ihn selbst aus dem frischen Obst her oder kaufen ihn fertig abgefüllt. Da die frischen Aronia Beeren nur auf wenigen Märkten erhältlich sind, ist es für Kunden einfacher, den Saft online oder im Handel einzukaufen. Als Verzehrempfehlung gilt: 200 bis 400 Milliliter Aroniasaft zur Mahlzeit oder direkt im Anschluss an die Mahlzeit. Sogenannte „Muttersäfte“ müssen vor dem Verzehr mit Wasser verdünnt werden. Muttersaft heißt der wertvolle Direktsaft, der aus der ersten Pressung stammt. In ihm ist 100% Fruchtgehalt zu finden, denn dem Direktsaft wird nichts hinzugefügt oder entzogen. Der Muttersaft ist so gesund und gehaltvoll wie die Früchte, aus denen er stammt. Beim schonenden Pressvorgang gelangen Mineralien und die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte in hoher Konzentration in den Saft. Kaufen Verbraucher Biosäfte, dann erhalten Sie einen Saft, der nach der Erstpressung einem Schleudervorgang unterzogen wurde. Das Schleudern trennt die groben Stoffe, die den Saft trüb erscheinen lassen, vom Saft ab. Das Entfernen der Trübstoffe erfolgt, um die Haltbarkeit des Saftes zu verlängern. Mit Trübstoffen würde der Saft nämlich in kurzer Zeit zu gären beginnen. Auf der Packung ist bei solchen Säften der Begriff „naturtrüber Direktsaft vermerkt“.

Werden die Säfte weiterverarbeitet, verlieren sie Schritt für Schritt an Qualität. Konventionelle Säfte durchlaufen diverse Filterverfahren. Sie werden mit Gelatine und Enzymen behandelt, um sie zu klären. Gelatine und Enzyme entfernen die Trübstoffe vollständig. Mit ihnen verschwnden die sekundären Pflanzenstoffe, die zellschützenden Eigenschaften aufweisen. Wird ein Saft nach diesen Schritten außerdem noch erhitzt und in Tetrapacks vakuumisiert, erleiden manche Vitamine und Mineralien einen Totalschaden: Zum Beispiel wird Vitamin C in weiten Teilen zerstört.

Grundsätzlich ist Aroniasaft meist in dunklen Gefäßen abgefüllt. Der Grund: Die zahlreichen Vitalstoffe, die durch das schonende Press- und Abfüllverfahren in weiten Teilen erhalten bleiben, verlieren sich unter dem Einfluss von Luft und Licht sehr schnell. Daher raten Experten dazu, dass Verbraucher den Saft erst kurz vor dem Verzehr eingießen und möglichst kurz offen stehen zu lassen.

Der Vorteil eines Saftes ist, dass Konsumenten den Verzehr bequem in ihre individuellen täglichen Essgewohnheiten integrieren können. Komfortabel ist ferner die Einnahme von Aronia in Kapselform. Den modernen Anforderungen passen sich verschiedene Hersteller an: Aroniaextrakte als Kapseln verfügen über eine vegetarische oder sogar vegane Außenhaut. Kapseln eignen sich besonders zum Gebrauch unterwegs. Sie können unproblematisch am Arbeitsplatz oder im Urlaub eingenommen werden.  Eine Aroniakapsel zu 500 Milligram lautet hier die allgemeine Verzehrempfehlung. Details sollten jedoch jeweils der Packungsbeilage entnommen werden.

Daneben haben sich mittlerweile zahlreiche weitere Aronia-Produkte auf dem Markt etabliert: Aroniapulver ist besonders in der Küche sehr beliebt. In der kalten Jahreszeit locken Aroniatee und -glühwein die Fans von Heißgetränken zur gesunden Frucht und auch Naschkatzen kommen mit Aronia-Schoko-Beeren, Fruchtschnitten und der Crunch-Variante voll auf ihre Kosten.

Beispiele für Aroniasaft auf Amazon.de mit Top Bewertung:
Aroniasaft / Apfelbeerensaft (100% Direktsaft) - Original Satower, 6 x 0,7l , ca. 25 Euro
BIO Aronia Saft, 100 % Direktsaft in der 1000ml Glasflasche, 6 x 1000ml, ca. 41 Euro

Aronia Kapseln

Die konzentrierteste Form der Inhaltsstoffe der Aronia Beere kann man sich über Kapseln zuführen, denn sie enthalten gepressten Aronia Extrakt. Die Einnahme von Aronia Beeren in Kapseln hat auch den Vorteil der einfachen und immer gleichen Dosierung, um einen langfristigen Gesundheitseffekt durch die Einnahme erreichen zu können.

Beispiele für Aroniakapseln auf Amazon.de mit Top Bewertung:
vitalingo Aronia Kapseln - 90 Kapseln à 420 mg, hergestellt aus bestem Aronia Extrakt, gut 15 Euro
Aronia Beeren mit 20% Anthocyanen, 60 Kapseln, ca. 13 Euro

Aronia Pulver

Besonders beliebt in der Küche ist auch Aronia in Pulverform. Bei der Herstellung wurden die Schalen und Kerne, die beim Pressen des Saftes als vermeintliches Abfallprodukt entstehen, pulverisiert. Als Zugabe zu Müsli, Joghurt, Marmelade oder sogar Brot verfeinert das Aroniapulver so den Geschmack der Speisen.

Beispiele für Aroniapulver auf Amazon.de mit Top Bewertung:
Aronia ORIGINAL Bio Aronia Pulver, 2er Pack (2 x 0.1 kg), ca. 15 Euro
100% Aroniabeeren Tresterpulver aus kontrolliertem Anbau (250 g), ca. 10 Euro

Aronia Konfitüre und Marmelade

Die gesunde Aroniabeere eignet sich für allerlei Verwendungen in der Küche. Sie kann beispielsweise zu schmackhafter Konfitüre oder Marmelade verarbeitet werden (oder als fertiger Brotaufstrich erworben werden). Getrocknete Beeren verleihen Kuchen und geschmorten Gerichten eine individuelle Geschmacksnote. Der natürliche Farbstoff Aroniatrester dient zur interessanten Färbung verschiedener Speisen und Getränke. Die frischen Früchte können gleichermaßen zu Likör, Wein, Punsch oder gar Glühwein oder in einem Rumtopf verarbeitet werden. Wegen ihres herben Geschmacks harmonieren Aroniabeeren besonders gut mit anderen lieblichen Früchten. Sie sind problemlos in der Tiefkühltruhe aufzubewahren. Hier verlieren sie weder an Farbe noch an Form. Nach dem Auftauen ist das Aroma von Aroniabeeren etwas weniger herb.

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Aronia Original Bio Aronia-Konfitüre extra, 1er Pack (1 x 225 g), knapp 10 Euro

Aronia Likör

Beispiel für Aronialikör auf Amazon.de mit Top Bewertung:
LASOVLI Aronialikör ohne Zuckerzusatz, 20,6% vol (0.2 l), ca. 10 Euro

Hinweis:
studierenaustralien.de

Weiteres zur Aronia Beere


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